Konflikte sind unvermeidlich – sie entstehen, wenn unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse oder Sichtweisen aufeinandertreffen. Am Arbeitsplatz können sie Energie rauben, Entscheidungen verzögern und die Zusammenarbeit belasten. Gleichzeitig bieten Konflikte auch Chancen: Wer sie früh erkennt und konstruktiv angeht, kann Vertrauen stärken, Klarheit schaffen und Teams resilienter machen.
Was gehört zu einem Konflikt?
Konflikte entstehen, wenn unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse oder Sichtweisen aufeinandertreffen – und sie wirken auf mehreren Ebenen. Man kann einen Konflikt daher in vier Dimensionen1 betrachten
- Die Sache: Worum geht es eigentlich? Welches Thema oder Ziel steht im Mittelpunkt?
- Die Beteiligten: Wer ist betroffen, wer hat welche Interessen?
- Die Beziehungen: Wie stehen die Beteiligten zueinander, welche Dynamiken spielen mit?
- Der situative Kontext: Welche Rahmenbedingungen, Umstände oder äußeren Faktoren beeinflussen den Konflikt?
Wenn man diese Ebenen versteht, lassen sich die richtigen Fragen stellen
- Wie können wir Konflikte frühzeitig erkennen, bevor sie eskalieren? Dazu hilft ein Blick auf die Konfliktstufen.
- Welche Fähigkeiten und Soft Skills brauchen wir, um angemessen damit umzugehen?
- Wie können wir Konflikte selbst lösen – oder wann ist es sinnvoll, Moderation oder Konfliktgespräche einzusetzen?
Konflikte sind nicht nur Herausforderungen – sie sind Gelegenheiten, Zusammenarbeit zu verbessern, Klarheit zu schaffen und Teams stärker zu machen. Wer sie erkennt und konstruktiv angeht, gewinnt Energie, statt sie zu verlieren.
Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung bei Konflikten in Ihrem Unternehmen wünschen, freue ich mich auf Ihre E-Mail an info@konflikte-mediation.de oder Ihren Anruf unter +49 176 24 73 03 70.
- Vgl. „Konfliktmanagement – Konflikte kompetent erkennen und lösen“ von Peter und Friederike Höher, Haufe, 2000 und „Soft Skills für Softwareentwickler“ von Vigenschow/Schneider/Meyrose, dpunkt.verlag, 2019 ↩︎